
Die Veröffentlichung von „Dying Light: The Beast“ wurde um einen Monat verschoben, um „zusätzliche Feinarbeit“ zu ermöglichen. Lesen Sie weiter, um mehr über die Entscheidung des Entwicklers Techland und die Bestätigung zu erfahren, dass das Spiel keine virtuellen Währungen enthalten wird.

Dying Light: The Beast wurde um einen Monat verschoben, da Entwickler Techland zusätzliche Zeit für „zusätzliche Feinarbeit“ benötigt. Am 25. Juli gab Techland auf seiner offiziellen Website bekannt, dass die Veröffentlichung des kommenden Spin-offs vom 21. August auf den 19. September verschoben wird.
Frühere Berichte hoben hervor, dass sich das Team auf eine umfassende Überarbeitung des Kampfsystems und die Schaffung einer der dichtesten offenen Welten auf dem Markt konzentriert. Trotz positiver Rückmeldungen aus den jüngsten Previews ist Techland bestrebt, das bestmögliche Dying Light-Erlebnis zu bieten.

In einer offiziellen Erklärung heißt es: „Mit nur vier zusätzlichen Wochen können wir letzte Details angehen, die ein gutes Spiel von einem großartigen Spiel unterscheiden. Zu den wichtigsten Verbesserungen gehören die Feinabstimmung der Spielbalance, die Verbesserung der Übersichtlichkeit der Benutzeroberfläche, die Verbesserung der Physikqualität und die Überarbeitung von Zwischensequenzen und Spieleranimationen sowie letzte Feinarbeiten.”
Die Entwickler haben regelmäßige Fortschrittsberichte versprochen und die Fans daran erinnert, dass auf der Gamescom 2025, die vom 20. bis 24. August stattfindet, eine spielbare Demo vorgestellt wird. Darüber hinaus werden ab nächster Woche neue Details zur Brutalität und zum Gore-Faktor des Spiels bekannt gegeben.

Dying Light: The Beast wird im Vergleich zu seinen Vorgängern einen lineareren Erzählansatz verfolgen. In einem Interview mit GamesRadar+ am 28. Juli sprach Dying Light-Regisseur Tymon Smektała über die Herausforderungen von Spielen mit mehreren Enden, bei denen eine Fortsetzung oft dazu zwingt, eines davon zum Kanon zu machen.
Smektala erklärte: „Wenn man den Spielern eine Wahl bietet, ist es unfair, später zu diktieren, welches Ergebnis der offizielle Kanon ist. Eine Wahl zu gewähren bedeutet zu akzeptieren, dass der persönliche Kanon jedes Spielers unterschiedlich sein wird.“
Er betonte, dass zukünftige Titel eine linearere Story-Struktur verfolgen werden, damit die Entwickler ihre beabsichtigte Erzählung präziser vermitteln können. Smektala stellte klar: „Wir möchten mehr Kontrolle über die Ausrichtung jedes neuen Dying Light-Spiels haben, insbesondere angesichts unserer umfangreichen Zukunftspläne. So stellen wir sicher, dass die Geschichte in die von uns gewünschte Richtung verläuft.“

Über das Gameplay und die Geschichte hinaus haben Fans Bedenken hinsichtlich der möglichen Einführung virtueller Währungen geäußert. Dies geht auf die Kontroverse um „DL-Punkte“ zurück, die 2023, 18 Monate nach der Veröffentlichung, für Dying Light 2 eingeführt wurden.
Techland beschrieb DL-Punkte als „eine unkomplizierte Möglichkeit, Bundles zu kaufen, ohne das Spiel zu verlassen“. Die Community kritisierte das System jedoch dafür, dass es die realen Kosten durch eine proprietäre Währung verschleierte. Da DL-Punkte nur in festgelegten Bundles verkauft wurden, blieben den Spielern oft unbrauchbare Restguthaben übrig.

Wie PCGamesN im September 2023 berichtete, wurde Dying Light 2 auf Steam mit negativen Bewertungen bombardiert, wodurch sich seine Bewertung von „Überwiegend positiv“ zu „Gemischt“ verschob. Techland reagierte am 9. September 2023 über Twitter und veröffentlichte später einen Patch für das Spiel, um Gegenstände anzubieten, die mit Restpunkten gekauft werden konnten. Dennoch hielt die Frustration der Spieler an.
Bemerkenswert ist, dass Tencent etwa zur Zeit der Einführung der DL-Punkte eine Mehrheitsbeteiligung an Techland erworben hatte, was viele dazu veranlasste, die umstrittene Monetarisierung auf diesen Einfluss zurückzuführen. Tencent ist bekannt für aggressive Monetarisierung in Titeln wie Honor of Kings und PUBG Mobile.
Im Hinblick auf die bevorstehende Veröffentlichung fragten sich die Spieler, ob DL-Punkte oder andere virtuelle Währungen zurückkehren würden. Als ein Fan Smektala bat, Mikrotransaktionen in Dying Light: The Beast zu vermeiden, antwortete dieser einfach: „Nicht geplant.“
Techland scheint auf seine Community zu hören und legt Wert auf das Spielerlebnis – ein Faktor, der zur Verzögerung beigetragen hat. Dying Light: The Beast soll am 19. September 2025 für PlayStation 5, PlayStation 4, Xbox Series X|S, Xbox One und PC erscheinen. Die neuesten Updates zum Spiel finden Sie in unserem entsprechenden Artikel unten.