Wenn es um britische Ingenieurskunst geht, ragt ein Name über Generationen hinaus heraus – Sinclair. Von Sir Clive Sinclairs bahnbrechenden Tech-Unternehmungen bis zur neuesten Kreation seines Sohnes Grant bleibt das Erfindergeist-Erbe lebendig und gesund. Der jüngste Zuwachs zu dieser ikonischen Linie? Die GamerCard – eine elegante, handliche Konsole in Geschenkkartengröße, die in der Gaming-Welt für Aufsehen sorgt.
Trotz ihres minimalistischen Designs und ihres unscheinbaren Namens ist die GamerCard alles andere als gewöhnlich. Auf einer kompakten Raspberry-Plattform aufgebaut, kommt dies handflächengroße Gerät mit einer kuratierten Auswahl klassischer Arcade-Spiele vorinstalliert und ist somit sofort ein Retro-Gaming-Zentrum. Ihre Konstruktion verbindet Form und Funktion: Ein stabiler Sandwichboard-Rahmen, ein verstärktes Glasdisplay und eingebaute Stereolautsprecher bieten ein erstaunlich hochwertiges Erlebnis für ihre Größe.
Unter der Haube beherbergt die GamerCard einen robusten 64-Bit-Raspberry Pi Zero 2W, betrieben von einem Quad-Core-ARM-Cortex-A53-Prozessor – was eine flüssige Performance für Retro-Titel und anpassbare Anwendungen gleichermaßen bietet. Dieses Fundament gewährleistet nicht nur zuverlässiges Gameplay, sondern öffnet auch die Tür zu endloser Personalisierung, sodass Nutzer ihre Spielbibliothek erweitern und mit Eigenbau-Software experimentieren können.

Auf den ersten Blick mag das Konzept wie eine weitere exzentrische britische Erfindung klingen – vielleicht erinnernd an das unglückliche Sinclair C5. Doch ähnlich wie ihre umstrittenen Vorgänger könnte die GamerCard ein verstecktes Juwel unter einer schrillen Oberfläche sein. Dank ihres Raspberry-Pi-Kerns ist das Gerät hochgradig anpassbar und spricht sowohl Hobbybastler als auch Gelegenheitsspieler an. Zum Preis von nur 125 Pfund machen ihre Erschwinglichkeit und kompakte Bauweise sie zu einem attraktiven Einstieg für mobile Gamer, die in Retro-Gaming einsteigen möchten, ohne in sperrige Hardware zu investieren.
Da Pläne bestehen, die GamerCard über Standard-Einzelhandelskanäle zu vertreiben – einschließlich Geschenkkarten-Displays in Supermärkten – könnte sie bald so alltäglich zu finden sein wie eine Kaffeegeschenkkarte oder ein Telefon-Aufladegutschein.
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